Spielsucht

Wissen wann Schluss ist

Anfangs waren es nur die gelegentlichen Besuche der Spielhallen mit Freunden. Man traf sich zum Billard-Spielen und nebenbei wurde der nebenan aufgestellte Automat gespielt.

Irgendwann machte das Spiel am Automaten nicht nur mehr Spaß sondern brachte ab und zu auch einen Gewinn ein. Dieser Verlockung eines möglichen Gewinnes zu wiederstehen ist oft berauschend und führt zur Wiederholung. Erfolg ist immer reizend.

Ob Hartz4, Azubi- oder Akademikergehalt, ein „Nein zum Spiel“ ist oft sehr schwer.

Erhofft man sich doch sein Gehalt monatlich ein wenig zu verbessern.

Doch schnell kann der Erfolg ausbleiben und führt zum Verlust. Anfangs nimmt man diesen noch gelassen und versucht es weiter. Bisher hat es doch auch geklappt. Immer tiefer verstrickt man sich in den Spielrausch, setzt noch höhere Beträge, denkt an den kommenden Gewinn. Jedoch kommt dieser nicht. Jedenfalls nicht ausgleichend zum bereits Investierten.

Das Spiel entwickelt sich von einer harmlosen Freizeitbeschäftigung in einen täglichen Vollzeitgedanken. Nichts erscheint wichtiger als das vermeintliche Glück am Spielautomaten. Freunde werden vernachlässigt, Termine nicht wahrgenommen.

Irgendwann reicht der monatlich zur Verfügung stehende Betrag nicht mehr aus um die Verluste zu decken oder für die nächste Spielrunde. Die Beschaffung neuer Münzen erfolgt oft nicht mehr nur auf legale Weise. Sind doch die Freunde und Verwandte schon des Öfteren um Aushilfe in Geldangelegenheiten gebeten worden. Eine Rückzahlung war jedoch nie oder nur teilweise möglich.

Das Spiel regiert dein Leben. Lass es nicht dazu kommen!

Kennst du auch das Gefühl von Depressionen, Schlafstörungen? Bist du oft gereizt oder weißt auch selbst dass du etwas gegen dein Spielverhalten tun musst?

Dann tu was, JETZT!

Hilfe wird angeboten unter

DLTB-Telefonberatung zur Glücksspielsucht in Kooperation mit der BZgA (Quelle: www.www.spielen-mit-verantwortung.de)

Tel.: 0800 - 1 37 27 00 (kostenlos u. anonym)

Oder unter www.bzga.de