Spielanleitungen, Regeln

Die folgenden Spielanleitungen und Regeln sind für alle Casino-Spiele online als auch für jene in Spielbanken.

Spielchips werden bei den Spielutensilien nicht extra aufgelistet, da jedes dieser Tischspiele auch mit Echtgeld und ohne Chips gespielt werden kann. Online wird das Geld automatisch in Chips angezeigt. Jedoch ist es heutzutage üblich jegliches Geld in Casinos vor Spielbeginn in Plastik-Chips zu tauschen. Wahrscheinlich auch als präventive Maßnahme um Falschgeld zu vermeiden als auch zur Vereinheitlichung und besseren Übersicht für die Croupiers. Alles über Spielchips im Casino findest du auf unserer Homepage.

  • Dealer dürfen Geld nicht direkt aus deiner Hand entgegen nehmen. Das Geld muss zuerst auf den Tisch gelegt werden. Von dort nimmt es dann der Croupier.
  • Handtaschen sowie auch große Gegenstände dürfen nicht auf dem Tisch abgelegt werden.
  • Filmen oder Fotografieren währen des Spiels ist verboten. In vielen Casinos ist es auch untersagt, Handys und andere elektronische Geräte auf den Spieltischen abzulegen.
Button um auf die Roulette Anleitung zu gelangenButton für die Blackjack SpielanleitungWeiterleitung zur Poker-Anleitung
Roulette spielen im EuroGrand CasinoAnzeige

Roulette

Online ist Roulette nach den gleichen Regeln zu spielen wie im realen Casino.

SpielanleitungSpielanleitung

Aufbau

Es gibt einen Croupier, welcher eine Kugel in einen dafür vorgesehenen Kessel wirft. Die Drehrichtung der Roulettekugel ist entgegengesetzt derer des Kessels. Dieser Roulettekessel beinhaltet Zahlen von 0-36. Jede Zahl befindet sich in einem separaten kleinen Fach (Nummernfach).

Hausvorteil für das Casino

Die Null stellt den Hausvorteil für das Casino dar. Bei der amerikanischen Version erhält das Casino einen weiteren Hausvorteil indem dem Spiel eine Doppelnull hinzugefügt wird. Hierdurch steigt der Hausvorteil ein weiteres Mal für das Casino.

Setzen

Gesetzt werden darf in dem Zeitraum während der Croupier den Tisch freigibt (Freigabe siehe Unterpunkt „Gewonnene Chips“), bis zu den Worten „Rien ne va plus“ (Nichts geht mehr) und der zusätzlichen, obligatorischen Handbewegung (Gleiten der Hand von links nach Rechts über das Spielfeld) des Croupiers über den Tisch. Alle Spieler am Tisch dürfen zur gleichen Zeit setzen.

Gewinnanzeige

Die erspielte Zahl wird auf dem Tisch mittels einer Glasfigur (Gewinnmarker im Fachjargon „Dolly“ genannt) durch den Croupier gekennzeichnet indem er diese auf der Zahl platziert.

Die Kennzeichnung erfolgt somit nicht durch das Rateau (französisches Wort für Werkzeug. Im Spiel auch Rechen genannt). Des Weiteren erscheint die Gewinnzahl auch auf einer digitalen, senkrechten Tafel am Kopf des Spieltisches. Die roten Zahlen erscheinen rechts und die schwarzen links. So ist auch für die Spieler leicht ersichtlich wie oft in Reihenfolge z. B. die Farbe „Rot“ gefallen ist.

Gewonnene Chips

Die gewonnenen Chips dürfen nicht berührt werden, bis der Croupier den Spieltisch wieder freigibt indem er die Glasfigur entfernt. Auch ein erneutes Setzen darf erst danach erfolgen.

Ziel

Ziel ist es, so gut wie möglich vorherzusagen auf welcher Zahl die Kugel landen wird. Je genauer getroffen wird, desto höher fällt der Gewinn aus. Setzt und trifft man zum Beispiel die Zahl 17, erhält man das 35-fache seines Einsatzes. Weil es allerdings zu unwahrscheinlich ist, genau diese eine Zahl aus 36 verschiedenen zu treffen und somit keiner spielen würde, wurden weitere Wett-Möglichkeiten/-Einsätze hinzugefügt, welche wie folgt erläutert werden.

Spielutensilien

Folgende Gegenstände welche für das Roulettespiel nötig sind, werden hier einzeln beschrieben.

Kegelförmige Glasfigur
Dolly (Glasfigur zum Kennzeichnen der Gewinnzahl durch den Croupier)
weiße Kugel aus Kunststoff
Roulettekugel (Durchschnitt 10 – 20 mm aus Kunststoff oder Delrin. Delrin ist ein teflonhaltiges Acetalharz. Früher wurde diese auch aus Elfenbein hergestellt.)
Rechen für Spieltische
Roulette-Rechen auch Rateau genannt (ca. 1m lang). Wird benutzt um z. B. Jetons auf dem Tisch hin und her zu schieben.
Kessel mit Zahlenfächern
Roulettekessel (Bestehend aus Bakelit (Kunststoff), Mahagoni oder anderem edlen Holz)
Tisch mit Kessel und Zahlenfeld (Tableau)
Roulette-Tisch (ca. 3m lang)

Wett-, Setzmöglichkeiten

Tabellarische Übersicht der Gewinn- bzw. Wettquoten

Wette Einsatz Gewinn Gewinnquote
Einfache Chancen € 150 € 150 1:1
Dutzende, Kolonnen € 150 € 300 2:1
Transversale simple € 150 € 750 5:1
Carrè € 150 € 1.200 8:1
Transversale pleine € 150 € 1.650 11:1
Cheval € 150 € 2.550 17:1
Plein € 150 € 5.250 35:1

Begriffe

Carrè: (Carrè=Quadrat) Beim Roulette kann somit durch einen Chip ein ganzes Quadrat abgedeckt werden welches 4 aneinander liegende Zahlen beinhaltet (Beispiel siehe Wettmöglichkeiten „Ecken“).

Cheval: auch Split gennant, deckt zwei aneinander liegende Zahlen ab (Beispiel siehe Wettmöglichkeiten „Split“).

Croupier: Der Casinomitarbeiter der das Spiel unter Kontrolle hat. In diesem Fall ist er der „Geber“.

Dolly: Der aus meist Glas bestehende Marker mit dem der Croupier die Gewinnzahl markiert indem er die Form auf das Feld mit dieser Zahl stellt.

Impair: Alle ungeraden Zahlen.

Manque: Die erste Hälfte der Spielfeld-Zahlen (1-18).

Pair: Alle geraden Zahlen.

Passe: Die zweite Hälfte der Zahlen auf dem Tableau (19-36).

Plein: (en plein) Das Wetten auf eine einzelne Zahl (Beispiel siehe Wettmöglichkeiten „Zahl“).

Tableau: Das Spielfeld mit Setzfeldern

Transversale: (transversus=quer) Bei der Transversale simple (auch Straße genannt) verläuft die Wette quer über den Tisch und beinhaltet sechs Zahlen (Beispiel siehe Wettmöglichkeiten "Straßen - Transversale Simple").

Die Variante Transversale pleine hingegen verläuft genauso quer über den Tisch, beinhaltet allerdings nur drei Zahlen (Beispiele siehe Wettmöglichkeiten „Straßen - Traversale Pleine“).

Wettmöglichkeiten

Einfache Chance
Setzmöglichkeiten
  • Farben Rot oder Schwarz (Rouge oder Noir)
  • Gerade oder Ungerade (Even oder Odd)
  • Hoch und Niedrig (Manque: 1-18, Passe: 19-36)
Gewinn
  • 1:1 (18/37 (48,6%))
  • Wenn die Farbe gezogen wird, auf die gesetzt wurde
  • Wegen der Null keine exakte 50:50 Chance. Somit hat das Casino einen Hausvorteil

Spielchip liegt auf dem schwarzen Feld des Roulette Spieltisches

Dutzend
Setzmöglichkeiten
  • Erstes Drittel = Zahlen 1-12
  • Zweites Drittel = Zahlen 13-21
  • Letztes Drittel = Zahlen 22-36
  • Zum vereinfachten Setzen gibt es drei Felder welches jeweils ein Drittel abdeckt.
Gewinn
  • 2:1
  • Wenn die Kugel im Kessel auf einer der Zahlen aus deinem Drittel stecken bleibt
  • Doppelte ihres Einsatzes

Der Jeton liegt auf dem Feld 1-12 des Roulettetisches

Kolonnen
Setzmöglichkeiten
  • Erstes Dutzend = Zahlen 1, 4, 7, 10, 13, 16, 19, 22, 25, 28, 31, 34
  • Zweites Dutzend = Zahlen 2, 5, 8, 11, 14, 17, 20, 23, 26, 29, 32, 35
  • Drittes Dutzend = Zahlen 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 30, 33, 36
  • Zum vereinfachten Setzen gibt es auch hier drei Felder mit der jeweiligen Aufschrift 2TO1.
Gewinn
  • 2:1
  • Doppelte des Einsatzes

Der Chip ist auf einem der Felder 2TO1 platziert

Zahl - Plein
Setzmöglichkeiten
  • Eine der Zahlen zwischen 0 und 36
  • Bei der amerikanischen Version ist auch das Setzen auf die Doppelnull (00) möglich
Gewinn
  • 35:1
  • Das 35-fache des Einsatzes
  • Es muss genau die Zahl gezogen werden auf die gesetzt wurde

Der Spielchip liegt auf der Zahl 17 des Roulette-Tableaus

Split - Cheval
Setzmöglichkeiten
  • Eine der Zahlen zwischen 0 und 36
  • Bei der amerikanischen Version ist auch das Setzen auf die Doppelnull (00) möglich
Gewinn
  • 17:1
  • Das 17-fache des Einsatzes
  • Eine der zwei Zahlen zwischen der der Jeton liegt, muss fallen

Das Tableau zeigt den Chip zwischen den Zahlen 20 und 23

Straßen - Traversale Pleine
Setzmöglichkeiten
  • Auf der weißen Linie vor einer Reihe (Straße)
  • Eine Straße verläuft von links nach rechts und deckt dabei drei Zahlen ab. Z.B. 7, 8, 9
Gewinn
  • 11:1
  • Das 11-fache des Einsatzes
  • Eine der drei Zahlen die sich auf der Straße befinden, muss fallen

Der Jeton markiert die Straße von sieben bis neun auf dem Spielfeld

Straßen - Traversale Simple
Setzmöglichkeiten
  • Auf dem weißen Kreuz vor zwei nebeneinander liegenden Reihen (Straßen)
  • Eine Traversale Pleine verläuft von links nach rechts quer über den Tisch und deckt dabei sechs Zahlen ab. Z.B. 7, 8, 9, 10, 11, 12
Gewinn
  • 5:1
  • Das 5-fache des Einsatzes
  • Eine der sechs Zahlen die sich auf einer der Straße befinden, muss fallen

Der Jeton markiert zwei Straßen indem er links auf dem weißen Kreuz liegt wo sich die beiden Straßen berühren

Ecken - Carrè
Setzmöglichkeiten
  • Auf dem weißen Kreuz vor zwei nebeneinander liegenden Reihen (Straßen)
  • Eine Traversale Pleine verläuft von links nach rechts quer über den Tisch und deckt dabei sechs Zahlen ab. Z.B. 7, 8, 9, 10, 11, 12
Gewinn
  • 8:1
  • Das 8-fache des Einsatzes
  • Eine der sich auf dem Carrè befindlichen Zahlen muss gezogen werden

Jeton in der Mitte eines Carrès auf dem Roulettetisch




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Blackjack

Blackjack wird online und in Spielcasinos nach den selben Regeln gespielt.

Spielutensilien

Tisch mit Spielfeldern, Kartenschlitten und Jetons
Blackjack Tisch Aufbau und Aussehen
Maschinelle Mischmaschine für sechs Kartendecks
Kartenmischmaschine Diese Maschine erlaubt es dem Dealer die bis zu sechs Kartendecks nach jedem Coup schnell durchzumischen

Aufbau

An einem Spieltisch sitzen ein bis sechs Spieler welche auch Pointeure (Gegenspieler der Bank, bzw. des Kartengebers) genannt werden. Der Spielverlauf beginnt aus Sicht des Dealers von links. Sozusagen ist die Person rechts von einem zuerst dran. Auf dem Tisch befinden sich vor jedem Teilnehmer Felder (Boxen) auf denen während des Spiels die Karten platziert werden. Vor den Feldern befinden sich kleine Kreise welche für die Wettplatzierung mittels Jetons gedacht sind.

Der Spielführer (Croupier) hat meist bis zu sechs Kartendecks aus denen er sich bedient. Die Kartenstapel werden kontinuierlich ausgetauscht. Jedes Deck wird pro Spielrunde (Coup) nur bis zu höchstens einem Drittel gespielt und danach wieder mit den verbliebenen Kartendecks maschinell gründlich in der Kartenmischmaschine (Card Shuffler) durchgemischt. Dies soll ein Mitzählen der Karten (Kartenzählen) unmöglich machen.

Punktezahl

Die Punktzahl der vor einem liegenden Karten muss man nicht unbedingt selbst errechnen, da einem diese von dem Croupier angesagt wird sobald man an der Reihe ist. Hinzu macht er noch eine Handbewegung vor die eigenen zwei Karten um zu signalisieren, dass man an der Reihe ist. Online erscheint die aktuell gehaltene Punktzahl auf dem Display.

Kartenwerte

Ass: 1 oder 11 Punkte

Beispiel: Du hast 2 Karten ausgeteilt bekommen. Die Gesamtpunktzahl liegt bei 15. Du möchtest gerne noch eine weitere Karte haben. Du erhältst das Ass. Hier zählt das Ass nicht 10 Punkte wie alle anderen Bildkarten, sondern elf. Elf wäre in diesem Fall aber zu hoch und du würdest dich überkaufen. Deshalb gilt für das Ass auch der Wert 1. In deinem Fall würdest du jetzt das Ass mit 1 bewerten und hättest einen Gesamtpunktestand von 16.

Bube, Dame, König: Jeweils 10 Punkte

2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9: Die jeweilig angezeigte Zahl entspricht der Punkte-Wertigkeit

SpielanleitungSpielanleitung

Regeln

Der Dealer muss mindestens 17 Punkte erreichen und bleibt dann stehen (Stand)

Überkauft (Bust): Du verlierst wenn du über 21 Punkte hast.

Gewonnen (Win): Wenn du mehr Punkte als der Dealer hast, aber nicht mehr als 21.

Push (Gleichstand): Wenn du die gleiche Punkteanzahl hast wie der Dealer.

Lose (Verloren): Wenn du weniger Punkte als der Dealer erreichst.

Spielbeginn

Beim Blackjack spielt man immer nur gegen den Dealer. Nicht gegen die Mitspieler.

Der Croupier fängt von links nach rechts in der Runde die Karten auszuteilen. Allerdings bekommen nur Spieler Karten ausgeteilt, welche einen Einsatz auf dem dafür vorgesehenen Feld platziert haben. Dabei erhält bei der ersten Ausgaberunde jeder Spieler und auch der Dealer selbst, genau eine Spielkarte. Alle Kartenwerte sind für jeden sichtbar. Danach wird jedem eine weitere Karte ausgeteilt. Diesmal bleibt aber die Dealer-Karte verdeckt.

Jetzt frägt der Dealer reihum was man mit seiner Hand machen möchte. Folgende Möglichkeiten gibt es:

Merke: Ein Blackjack ergibt sich nur aus einem Ass und einer Bildkarte. Wenn durch mehr als zwei Karten 21 Punkte im Spielverlauf erreicht wurden, sind es 21 Punkte und kein Blackjack.

Blackjack: Es liegen schon ein Ass und eine Bildkarte (Wert 10) vor. Hier bleibt nur zu hoffen, dass der Croupier nicht auch einen Blackjack hat und somit Gleichstand herrscht.

Hat der Dealer keinen Blackjack, gewinnt deine Hand.

Hit: Du möchtest eine weitere Karte um näher an 21 Punkte zu kommen.

Stay: Du hast schon 19 Punkte vor dir liegen und entscheidest lieber keine weitere Karte zu nehmen.

Insurance: Hiermit versicherst du dich gegen einen Blackjack vom Dealer. Dies ist möglich wenn die sichtbare Karte vom Dealer ein Ass ist. Um eine Versicherung abzuschließen, musst du den Versicherungsbetrag auf die Insurance-Line legen. Erhält er einen Blackjack, wird dein Gewinn mit 2:1 ausgezahlt. Hat er jedoch keinen, wird dein Versicherungsbetrag eingezogen.

Split: Bekommst du zwei gleiche Karten ausgeteilt, kannst du diese splitten (teilen) lassen. Gleich bedeutet hierbei sie müssen den gleichen Wert haben (z.B. zwei Achter oder König und Dame). Alle Bilder außer Ass zählen 10 Punkte. Das Ass zählt entweder 1 oder 11 Punkte (Mehr hierzu unter Kartenwerte).

Erhält man hier zwei Asse, bekommt man nur noch jeweils eine weitere Karte. Ist diese Karte allerdings wieder ein Ass, darf man trotzdem weiter teilen.

Merke: Wenn du in einer geteilten Hand ein Ass und Bild erhältst, ist dies kein Blackjack, sondern 21 Punkte.

Verdoppeln: Du kannst deinen Einsatz auf egal welche Karten verdoppeln. Jedoch bekommst du dann nur noch eine weitere Karte ausgeteilt.

Hausvorteil für das Casino

Der Hausvorteil für das Casino ist bei Blackjack nicht berechenbar. Jedoch versucht jeder Spieler ihn zu minimieren indem er sich bestimmte Strategien oder Tricks aneignet.

Ziel

Das Ziel ist es den Dealer zu schlagen indem man eine höhere Punktzahl erreicht als er, aber dennoch 21 Punkte nicht überschreitet.




Poker

Texas Hold'em Poker Regeln für online und am realen Spieltisch.

Spielutensilien

Pokertisch mit zehn Sitzplätzen
Pokertisch Hier ist einer mit 10 Spielerplätzen zu sehen.
Fünf Pokerkarten mit drei Assen, eine Sieben und eine Drei
Pokerkarten Diese Karten bestehen aus Plastik. Um ein Markieren der Karten zu erschweren, wenn öfter die gleichen benutzt werden. Außerdem haben sie eine längere Lebensdauer als jene aus Papier. Die Pokerkarten beginnen bei 2 und enden beim Ass. Es sind keine Joker vorhanden.
Dealer Button
Dealer Button Weil früher noch unter den Spielteilnehmern die Karten selbst gemischt wurden, erhielt der Dealer zur Markierung diesen Button. Das ist bis heute geblieben um zu markieren wer eigentlich gerade die Karten gibt. Natürlich passiert dies in Casinos durch einen separaten Dealer und online von System.
Bezeichnung der Hand (aufsteigend) Beschreibung Aussehen (Beispiel)
Kicker Der Kicker entscheidet wenn zwei Spieler am Ende die gleiche Hand halten. Die höhere Karte (variabel).
High Card
(Höchste Karte)
Die höchste Karte gewinnt. Ermittelt wird aus den besten fünf Karten auf dem Board und Spielerkarten. Hierzu ist Voraussetzung dass kein aktiver Spieler zuvor eine Kombination getroffen hatte. High Card König
Pair
(Paar)
Zwei Karten mit dem gleichen Wert. Zwei Damen
Two Pair
(Zwei Paare)
Wer ein höheres Paar hält, gewinnt. Die Gewinnhand enthält zwei Paare. Zwei Könige und zwei Siebener
Three of a Kind
(Drilling)
Drei gleiche Karten. Set: Man hält bereits zwei gleiche Karten und vervollständigt den Drilling durch eine Karte auf dem Board. Trips: Kommt zustande wenn eine Karte der Dreien gehalten wird und die restlichen zwei auf dem Board liegen. Drei Dreier
Straight
Straße
Fünf Karten in numerischer Reihenfolge. Zehn bis Ass ist die Größte und Ass bis Fünf die Kleinste. Bei gleicher Straight wird der Pott geteilt. Karten vom Wert sechs bis zehn.
Flush Fünf Karten in einer Farbe (z.B. alle Herz oder alle Karo) Die Karten König, Sechs, Sieben, Dame und Zwei. Alle in der Farbe Karo.
Full House Ein Drilling und ein Paar. Drei Sechser und drei Siebener
Four of a Kind Vier Karten mit dem gleichen Wert. Eine Dame und vier Buben
Straight Flush Die Kombination aus einer Straight und einem Flush. Das heißt fünf der Wertigkeit aufeinander folgende Karten. Zusätzlich müssen alle die gleiche Farbe aufweisen. Die Karten Sechs bis Zehn in der Farbe Pik
Royal Flush Eine Straße von 10 bis Ass und in einer Farbe. Der Royal Flush ist der höhste Straight Flush und auch die beste Hand. Zehn bis Ass in der Farbe Herz

Spielerpositionen und ihre Bezeichnungen

Merke: Der Small Blind, Big Blind und Button wandern je gespielter Hand um eine Position nach links .

Small Blind: Der Small Blind ist links vom Button. Bei nur zwei Spielern ist der Small Blind zuerst an der Reihe.

Big Blind: Der Big Blind befindet sich immer links vom Small Blind.

UTG (Under the Gun): Under the gun (unter Beschuss) deshalb, weil er als erster eine Aktion ansagen muss, aber noch nicht weiß was die anderen Mitstreiter machen werden. Ein Erahnen von den von den Mitspielern gehaltenen Karten ist somit am schwersten.

UTG+1: Der Spieler links neben dem UTG.

Middle Position: In der Mitte des Tisches.

Cut-Off: Rechts neben dem Button. Cut-Off deshalb, da nach dem Flop bei dem Small Blind begonnen wird und derjenige in der Cut-Off-Position somit nur noch einen Wettstreiter nach sich hat – außer dieser ist eventuell schon ausgestiegen und somit noch besser.

Button: Nachdem der Flop aufgedeckt ist, hat der Button unter Spielern gesehen die beste Position.

Pokertisch mit Spielerplatzierung von Big Blind, Small Blind und Button
Pokertisch mit Spielerpositionen Ein Tisch umfasst zehn Sitz-, Spielerplätze. Je nach Bedarf werden die Tische von zwei bis zu zehn Personen belegt.

Aktionsbegriffe

Die wichtigsten Begriffe während des Spiels (Aktionen, Handlungen)

Check (Schieben): Bedeutet, dass man den aktuellen Wettbetrag nicht erhöhen möchte und somit ohne eine weitere Aktion an den nächsten Spieler übergibt aber weiterhin im Spiel bleibt. Auch dieser könnte dann theoretisch wieder checken.

Am Anfang vor dem Flop, kann nur der Big Blind in der Spielrunde checken, da dieser schon einen Einsatz erbracht hat. Jeder andere der nicht den geforderten Einsatz erbringen möchte, kann an dieser Stelle nur aussteigen (fold). Ein checken ist erst nach dem Flop für jeden möglich. Außer der Betrag wurde von einem Mitspieler – welcher vor einem am Zug ist - erhöht (Raise).

Online an den Spieltischen gibt es einen Check-Button wodurch kein Missverstehen verursacht werden kann. In Spielbanken hingegen kann das Checken auch mittels Klopfen oder Tippen auf den Tisch signalisiert werden. Pokerspieler hantieren auch gerne mit ihren Chips am Pokertisch, weshalb manchmal eine Aktion zur Absicherung vom Spieler angesagt oder durch den Dealer erfragt werden sollte.

Bet (Setzen): Eine Bet kann nur nach dem Flop, Turn oder River erfolgen. Davor wird es Call (Bezahlen, Mitgehen) genannt. Der Computer zeigt diese Aktion selbstverständlich auf dem Bildschirm an. Der Croupier hingegen erwartet eine Aktion ihrerseits oder erfragt sie zur Not. Als Minimum-Bet gilt ein Betrag in Höhe des Big Blind. Das Maximum wird die zur Verfügung stehenden Spielchips begrenzt. Nur bei Limit-Spielen gibt es wie der Name schon sagt ein gewisses Limit welches nicht überschritten werden kann.

Merke: Merke: Wenn du Chips auf den Tisch vor dich legst (für eine der beschriebenen Wett-Aktionen), gilt der Betrag der zuerst den Tisch berührt. Man kann also nicht einfach noch ein bisschen was nachlegen um abzuchecken wie der Mitspieler darauf reagiert. Allerdings kann dem Dealer der Gesamtbetrag vor dem Setzen angesagt werden um ein Hinlegen bis zum vollständigen Erreichen des Betrages in mehreren Zügen zu gewährleisten.

Call (Bezahlen): Call heißt man möchte den aktuell durch eine zuvor gemachte Bet oder einen Rais geforderten Betrag bezahlen.

Raise (Erhöhen): Hat ein Spieler zuvor schon eine Bet erbracht und man möchte aber den Einsatz erhöhen, welcher es den Spielern durch ein Bezahlen der Summe ermöglicht im Spiel zu bleiben, dann ist dies ein Raise. Will ein weiterer Spieler nun noch mehr verlangen und erhöht diesen Betrag ein weiteres Mal, spricht man von einem Re-Raise.

Merke: Merke: Legst du ausreichende Chips für ein Raise, -ohne der deutlichen Ansage „Raise“ - wertet dies der Dealer als ein Call. Online ist es durch verschieden gekennzeichnete Aktionstasten nicht zu verfehlen.
Merke: Merke: Ein Re-Raise oder Erhöhen erfolgt um einem Mitspieler zu signalisieren, dass man sehr gut ist und ob es dem Gegner wirklich wert ist noch das zu bezahlen um mitzugehen. Gerne wird das Erhöhen auch manchmal bei einem Bluff (Vortäuschung gut zu sein) angewandt um alle noch verbliebenen Mitstreiter zu einem Fold zu bringen und den Pott durch „schlechte“ (oder nicht unbedingt gewinnbringende) Karten einzustreichen.

Fold (Passen): Durch den Fold steigt man aus der aktuellen Hand (Spielrunde beim Poker) aus. Bei der Online-Variante tätigt man den dafür vorgesehenen Button. Im Casino schiebt man seine Karten verdeckt in Richtung Dealer. Hierdurch wird unwiderruflich der Ausstieg aus der aktuellen Hand signalisiert und herbeigeführt. Jeder bis dahin bezahlte Beitrag ist verloren.

All-In (Alle verfügbaren Chips): Um auf eine Hand alles zu setzen was man noch hat, werden alle einem gehörenden Spielchips auf einmal in die Mitte des Tisches geschoben. Dies signalisiert dem Dealer ein All-In. Sobald man All-In geht, hat man keine weitere Handlungsmöglichkeit. Es bleibt einem nur zu warten ob ein Mitspieler diesen Betrag callt oder nicht. Falls zwei oder mehr Spieler an dem Tisch gerne diesen erforderlichen Betrag zahlen um weiter zu spielen, aber selbst nach Erbringen dieser Summe nicht All-In gehen weil sie mehr Chips haben, wird ein Side Pott eröffnet.

Weitere Pokerbegriffe

All-In: Das Setzen seiner ganzen Chips auf einmal.

Ante: Pflichtbetrag welcher von jedem Spielteilnehmer beim Turnier gezahlt werden muss.

Bet: Wenn man nicht nur mitgehen möchte, sondern etwas setzen möchte. Der Setzbetrag muss mindestens dem eines Big Blind entsprechen.

Big Blind: Der große Pflichtbetrag. Wechselt im Uhrzeigersinn nach jeder gespielten Hand.

Board: Alle Gemeinschaftskarten.

Bubble Boy: Zuletzt vor den Preisgeld belegten Plätzen im Turnier ausgeschieden.

Button: Der Button zeigt an wo sich normalerweise der Kartengeber befinden würde, wenn es keinen separaten Dealer gibt.

Buy-In: Einkauf in das Spiel.

Call: Mitgehen, bzw. Bezahlen des geforderten Einsatzes.

Cash-Game: Die Chips entsprechen dem Echtgeld-Wert.

Check: Weitergeben ohne jegliche Aktion an den nächsten Spieler. Aber trotzdem im Spiel bleiben.

Check-Raise: Erst checkst du um nachdem der Mitstreiter erhöht hat, zu raisen.

Chipleader: Der Pokerspieler mit dem größten Geldwert an Spielchips.

Connectors: Hole Cards die in der Rangfolge ihrer Wertigkeit angrenzen. Z.B. 9 und 10. Möglichkeit zu einer Straight.

Cut-Off: Wird die Position rechts neben dem Button genannt. Der Spieler an diesem Sitzplatz hat den Vorteil dass er in der zweiten Setzrunde alle vor ihm handeln müssen bis auf den auf dem Dealer-Button sitzenden.

Dealer: Kartengeber oder Croupier.

Dealen: Karten geben.

E-Fold: Fold trotz der Möglichkeit des Checkens.

Final Table: Der letzte Tisch während eines Turniers.

Fixed-Limit: Ein Raise kann nur bis zu einer limitierten Höhe erfolgen.

Flop: Die ersten drei vom Dealer aufgedeckten Gemeinschaftskarten.

Flush Draw: Es fehlt einem nur noch eine gleichfarbige Karte zu einem Flush.

Fold: Aufgabe der Hand. Man steigt aus der aktuellen Spielrunde aus.

Freeroll: Online-Turniere bei denen keine Teilnahmegebühr oder Einkauf gezahlt werden muss um mitzuspielen.

Gap Connectors: Von der Wertigkeit nur durch eine Zahl differenziert werden. Z.B. 7 und 9.

Hand: Eine komplette Spielrunde (teilweise bestehend aus mehreren Setzrunden) bis jemand den Pott gewonnen hat.

Hand für Hand: Wird dann gespielt, wenn mehrere Tische an einem Turnier beteiligt sind und noch wenige oder ein Spieler ausscheiden muss bevor es in den bezahlten Bereich geht.

Heads Up: Pokerspiel zwischen nur zwei Personen.

Hole Cards: Die ersten zwei Karten die jeder Mitspieler erhält. Auch Pocket oder Down Cards genannt.

Kicker: Wenn beide Spielteilnehmer die gleiche Gewinnhand halten (z.B. jeder einen Drilling) wird durch diese Karte entschieden wer gewinnt. Dazu muss eine der Hole Cards von der Wertigkeit höher sein als die vom Gegner.

Low Stack: Vergleichsweise kleinster Wert in Pokerchips am Tisch.

No-Limit: Keine Begrenzung beim Setzen von Spielchips während einem Raise oder einer Bet.

Offsuit: Die Hole Cards haben nicht die gleiche Farbe.

Open ended Straight Draw: Um eine Straight zu vervollständigen benötigt man nur noch den Anfang oder das Ende der Straße.

Poker: Ein Vierling.

Pre-Flop: Die Situation vor dem Flop aber schon mit den Hole Cards in der Hand.

Prize Pool: Der Gesamtbetrag bei einem Turnier, welcher durch die Summe der Teilnahmebeträge zustande gekommen ist und dann prozentual auf die Gewinnplätze aufgeteilt wird.

Raise: Erhöhen des aktuell geforderten Betrages.

Re-Raise: Ein erneuter Raise auf ein Raise.

River: Die letzte Gemeinschaftskarte auf dem Board.

Satellite: Diese online Vorentscheidungsspiele werden genutzt um sich für ein größeres Pokerturnier zu qualifizieren.

Side-Pott: Ein Side-Pott wird eröffnet wenn ein Spieler All-In geht und die anderen noch verbliebenen seinen Einsatz nicht nur callen, sondern noch durch einen Raise erhöhen möchten. Da der All-In-Spieler dies nicht bezahlen kann, aber eventuell ein weiterer Mitstreiter, wird ein Side-Pott eröffnet welcher nur für die zwei Gegenspieler gilt. Der andere kann nur das Geld aus dem Haupt-Pott gewinnen.

Small Blind: Kleiner Pflichtbetrag. Nach jeder gespielten Hand wandert der zu zahlende Small Blind an den Spieler links. Normalerweise die Hälfte des Big Blind welcher sich immer rechts des Small Blind befindet.

Straight Draw: Dem Spieler fehlt noch genau eine Karte um seine Straight (Straße) zu vervollständigen.

Suited Connectors: Sind im Kartenwert aufeinanderfolgend und von gleicher Farbe. Z.B. Herz 8 und 9. Möglichkeit auf eine Straight oder einen Flush.

Suited Gap Connectors: Z.B. 5 und 7 in Kreuz.

Turn: Die vorletzte Gemeinschaftskarte.

Under the Gun (UTG): Sinnmäßig übersetzt, unter Beschuss. Der Teilnehmer muss als Erster agieren. Eine äußerst schlechte Position da er nun von allen nachfolgenden noch durch deren Handlung „beschossen“ werden kann.

Hole Card Bezeichnungen

Abkürzungen für bestimmte Anfangskarten beim Poker

Bezeichnung Kartenwerte und Aussehen
Bullets
American Airlines
Rockets
Zwei Asse
Anna Kurnikova
(sieht gut aus, gewinnt aber selten)
Big Sling
Ein Ass und ein König
Big Chick
Little Slick
Ass und Dame
Action Jackson
Air Jordan
Jack Ass
Ajax
Ass und Bube
Dead Man's Hand
(Wird so genannt, weil Wild Bill Hickok damals erschossen wurde als er mit dieser Kombination gewonnen hat.)
Ass und Acht
Ashtray
Aschenbecher
Ass und Drei
King Kong
Cowboys
Zwei Könige
Kojak Könige und Bube
King of Queens
(König der Damen)
Könige und Dame
Katie Könige und Zehn
Ladies
Double Date
Hilton Sisters
Siegfried und Roy
Zwei Damen
Quentin Tarantino
(Das "T" steht für die Karte Zehn)
Dame und Zehn
Computer Hand
(Weil dies die durchschnittliche Gewinnerhand beim Heads Up ist)
Dame und Sieben
Jay Jay
Hooks
Zwei Buben
John Travolta Bube und Zehn
Jackson Five
Motown
Bube und Fünf
Two Fat Ladies
(Zwei dicke Damen)
Snowman
(Schneemann)
Zwei Achter
Hammer
(Die schlechtesten Hole Cards)
Sieben und Zwei
Route 66
Satan
Devils Hand
Zwei Sechser
Sailboats
Magnum
Zwei Vieren
Crabs Zwei Dreien
Deuces
Ducks
Zwei Zweien

Spielbeginn

Die Blinds (Small und Big) sowie bei Bedarf Ante müssen gezahlt werden. Jeder Spieler erhält zwei Karten (Hole Cards, Pocket Cards oder Down Cards) vom Dealer.

Mit diesen Karten und denen des darauf folgenden Flops (drei Gemeinschaftskarten), Turn (eine Gemeinschaftskarte) und River (eine Gemeinschaftskarte) wird nun versucht die bestmögliche Kartenkombination zu bekommen.

Die erste Runde einer Hand besteht nur aus den eigenen Karten. Durch Call oder Raise kann man im Spiel bleiben wenn man denkt dass man mit diesen Spielkarten gute Chancen hat oder wenigstens auf einer guten Position sitzt.

Durch den Flop in der zweiten Runde werden nun drei Gemeinschaftskarten aufgedeckt. Wieder erfolgt ein erneutes Setzen um möglichst viele Gegner zur Aufgabe ihrer Hand zu bewegen.

Die dritte Setzrunde läutet jetzt der Turn ein. Auch darauf folgt ein erneutes Ausspielen durch Chips.

In der vierten wird die letzte Gemeinschaftskarte aufgedeckt. Der River. Jetzt liegen alle Karten auf dem Tisch und jeder sieht welche Kartenkombination er letztendlich bilden kann. Das Loswerden der letzten Mitspieler beginnt hierauf.

Möchte auch der letzte verbliebene nicht freiwillig durch einen Fold aufgeben, werden die Karten der noch aktiven Spieler aufgedeckt und anhand der Rangfolge der Gewinnhände entschieden wer den Pott gewinnt.

Ziel

Ziel ist es den Pott zu gewinnen. Den Pott gewinnt derjenige, der entweder als einziger nicht durch einen Fold aufgegeben hat oder zum Schluss die bessere Kartenkombination (Hand) vorweisen kann.